Archiv für geschichte

Settembrinis ARS, Shannon Kalvars Handlungsmaschine und der Sinn von Regeln und Modellierung

Posted in Brettspiel, Rollenspiel with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on Juli 12, 2013 by craulabesh

Jaja heute sind wir nicht zimperlich und widmen uns den Kronjuwelen der Rollenspielthemen. Endlich habe ich mir die Zeit genommen, mich näher mit des Prussian Gamers vernünftigen Ratschlag auseinanderzusetzen und habe noch einmal in die dazugehörigen Threads geschaut. Anlass war auch wohl noch mal eine kleine Diskussion beim Polyeder-Podcast, dessen 38. Folge sich zwar mit Charakterhintergründen beschäftigt, aber die Diskussion ging dann auch um die Bedeutung von Regeln und die Inspiration durch sie. Da ist mir noch mal aufgefallen, wie schwer das Thema Regeln ist.

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Wenn ich eine Frage über Rollenspiel gerne beantwortet bekommen hätte

Posted in Rollenspiel with tags on April 10, 2013 by craulabesh

– und jetzt hab ich ja schon einen Blog, dann kann ich’s auch gleich posten – dann würde ich nur allzugern wissen, wieso sich plötzlich so aus dem Nichts heraus Anfang der 70er Rollenspiele langsam entwickelt haben. Ich meine was ist die kritische Komponente, die zu diesem Zeitpunkt dazukam? Stifte, Zettel, Phantasie und Würfel gab es schon vorher und mehr braucht es ja nicht. Soziologen, Ludologen, Historiker und Marxisten erklärt es mir. Warum ist es nicht im Jahre 323 vor Christus auf einem Symposium Alexanders des Großen in Babylon entstanden? Dabei wurde Rollenspiel ja auch in Amerika oft unter Soldaten gespielt (wegen der Wargames-Wurzeln oder weil die viel Zeit und Langeweile hatten?). Auch abgedrehte Theorien wären mir hier lieb a la „im Kalten Krieg war es überlebenswichtig für alle Menschen, ihre Phantasie zu trainieren“ oder so was wie „Rollenspiele gab es schon immer, D&D war ein Erfolg, weil das dann – typisch amerikanisch – vermarktet wurde“ ;)