Archiv für April, 2014

Leitfaden Rollenspiel im Hellenismus (pdf)

Posted in Rollenspiel with tags , , on April 13, 2014 by craulabesh

Einige Informationen zum Rollenspiel im Hellenismus: Karten, Allgemeine Mentalität, Alltag des normalen Stadtbewohners, politische Situation, Crash-Kurs-Sprache, Namenslisten, Ausrüstungslisten, allgemeines Glossar/typische Begriffe und allgemeine Themen wie Sklaverei, Wirtschaft usw. Das Ganze ist nicht per se auf T&T gemünzt, sondern allgemein gehalten. Man könnte es benutzen, um ein Domänenspiel zu entwickeln (Reign, An Echo Resounding (hier bei Alex Schröder), ACKS o.Ä.)

Wird gewiss auch weiter ergänzt.

EDIT: dito. gerade passiert: Preise und Löhne hinzugefügt, sowie die Karte der Handelsrouten. Links funktionieren jetzt auch. Herkunftstabelle hinzugefügt sowie Schatzliste.

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Von Silberschilden, Vliesräubern und dem einen Ring am lydischen Königshof – Rollenspiel im Hellenismus (5)

Posted in Rollenspiel with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , on April 5, 2014 by craulabesh

Es gibt mehrere Gründe, warum man den Hellenismus als Setting und Zeit für das eigene Rollenspiel wählen kann:

1. gerade mit dem anhaltenden Antike-Boom seit Gladiator kann man den Mazes & Minotaurs-Weg gehen, den Paul Eliott mit der Entdeckung der  „Gygax – Arneson Tapes“ vorgegeben hat: einfach mal Rollenspiel auf Griechisch.

2. wie oft schon dargelegt wurde, eignet sich der Hellenismus besonders gut, weil, wie Paul Elliott dargelegt hat, alles größer wird, alle das gleiche sprechen, man überall auf die Schablone der griechischen Kultur zurückgreifen  kann usw. Aber auch Volker Bach hat einen guten Punkt: bei den Quellen ist genau so viel erhalten, dass man nicht ins Rudern kommt, nämlich der Rahmen, und so viel offen, dass man vieles selbst definieren kann.

Ich will in diesem Teil einen dritten Punkt anmerken: Der Hellenismus wurde lange und wird heute immer noch häufig als eine moralische Verfallszeit angesehen. Es gibt gewiss moralische Entwicklungen, die man unterschiedlich bewerten kann sowie unterschiedliche Antworten auf die Frage, wer denn daran die Schuld trägt. Worauf ich aber eigentlich hinaus will: ich glaube für’s Rollenspiel und die Literatur haben solche „schwierigen“ Zeiten einen eigenen Reiz: sie ermöglichen ein unterhaltsames Spiel, das sehr nahe an der Ursituation des Rollenspiels, dem bösen, materialistischen Dungeoncrawl und damit nahe am etwas proletarischen (aber verdammt unterhaltsamen) und vor allem dadurch etwas gesellschaftskritischen Genre der Sword-&-Sorcery ist. Ich will das mal festmachen an drei Geschichten.

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