Zufallsliste für etwas realistischere/historischere Schätze

Eine Tabelle, wie ich mir Zufallsschätze in meinem Setting vorstellen könnte. Natürlich ergänzbar durch besondere Einträge und im Stile von des Courtney „hackslashmaster“ Campbells Treasure.

  1. Man würfle auf der Tabelle der Schätze einen W66. Dann stelle man Gewicht und Anzahl fest. Es folgt der Wurf auf der Tabelle der Metalle.
    Einige Schätze können aus mehreren Komponenten bestehen, so dass mehrere Würfe fällig werden (z. B. Schatz verteilt auf drei Metallarten). Einige Schätze bestehen aus Edelsteinen, ein Wurf auf der Tabelle der Edelsteine wird dann fällig. Einige Schätze haben Gewicht, Anzahl oder Material schon definiert und brauchen keinen Wurf mehr.
  2. Man würfle nun im Normalfall auf der Tabelle der Metalle. Dies sagt aus, was der Schatz zu sein scheint, z. B. wenn man ihn aus der Entfernung sieht.
  3. Wenn der Schatz untersucht wird, wird auf der Tabelle der Metallqualität gewürfelt. Hier kann sich herausstellen, dass nicht alles Gülden ist, was glänzt, bzw. nur überzogen. Andererseits kann Silber auch als Form von Elektron (natürliche Gold-Silber-Legierung) identifiziert werden und sich als wertvoller herausstellen. Im Fall von Edelsteinen der Wurf einfacher, hier muss keine Tabelle verwendet werden. Siehe Anmerkungen zu der Tabelle.

Beispiel
Klaus blickt in den Vorratsraum der Gegner. Auf einem Tisch sieht er einen Schatz ausgebreitet, der gerade aufgeteilt wird. Der Spielleiter sagt Klaus, dass er für einen Schatz würfeln darf. Klaus würfelt 2W für den W66, es ist eine 45. Es handelt sich um mehrere Schmuckgegenstände. Klaus Charakter hat eine große Sinnesschärfe und der Spielleiter erlaubt ihm, den Schatz weiter auszuwürfeln. Klaus würfelt das Material aus. Auch hier wieder 2W für einen W66 auf der Tabelle der Metalle. Eine 46, Silber. Klaus würfelt 2W und multipliziert das Ergebnis, um die Anzahl zu erhalten: 2 und 5, also 10. Für das durchschnittliche Gewicht würfelt er wieder 2W, soll aber den Geringeren der Würfel nehmen, das Ergebnis wird dann mit 4 malgenommen. Klaus hat eine 5 und eine 3. 3 mal 4 ist 12. Jedes Schmuckstück wiegt etwa 12, in diesem Fall ist die Maßeinheit Drachmen, das Gewicht einer Silbermünze, also etwa 5 Gramm. Die Schmuckstücke wiegen also etwa 60 Gramm pro Stück und insgesamt, bei 10 Objekten 600 Gramm bzw. so viel wie 120 Münzen. Da es sich um Silber handelt, dürfte der Schatz also 120 Silberdrachmen wert sein. Klaus greift die Gegner an, um den Schatz zu bekommen und er spielt das mit dem Spielleiter aus. Nach einigen Minuten ist er erfolgreich und seine Gegner liegen tot vor ihm oder sind geflohen. Nun tritt Klaus an den Schatz heran und prüft, ob es sich wirklich um Silber handelt. Er wirft erneut einen W66 und hat eine 65. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Schatz um Silber mit einem geringen Goldanteil handelt, sogenanntes Elektron. Der Schatz ist damit doppelt so viel wert.

Weil mir das leider doch zu aufwändig ist, das Ganze in die WordPress-Tabellen hinein zu editieren, hier als PDF. Wer noch ein wenig Inspiration braucht ist mit Plinius Naturgeschichte gut beraten, das Letzte Buch 37 listet die teuersten Güter der damaligen Welt auf. (Einfach darin suchen nach „the most costly product“…)

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