Statistiken zum Hobby…

EDIT:…sind in letzter Zeit angefallen!  …sind ein schweres Thema!

Anlass war die Zusammenfassung auf G+ von Herrn Aust einer Studie von David Pinilla aus Übersee, bei der 771 Podcast-Hörer befragt wurden. Nach den Ergebnissen müsste ich mir ja vielleicht überlegen, nach Facebook auszuwandern (vorausgesetzt, das gilt auch für Blogs und nicht nur Podcasts…). Und dann gab es noch ein Beispiel, das weniger transparent ist.

Zur Podcast-Befragung von Pinilla: Hier sind die Spiele aufgelistet nach Interesse (nicht zwangläufig danach, was wirklich gespielt wird, z. B. wenn der Freundeskreis ein anderes Interesse hat usw.):

Screen Shot 2013-08-13 at 15.22.49

Eine Rückschau der Entwicklung der „interessantesten“ Spiele:

Screen Shot 2013-08-13 at 15.24.17

Und wie man drauf kommt, sie zu kaufen:

Screen Shot 2013-08-13 at 15.25.23

EDIT: Wesentlich kontroverser sind schließlich die Interpretation des Amazon-Verkaufsrangs, die Sebastian Witzmann vom 13 Mann Verlag auf Active-Underground.de seit Februar 2013 zur Verfügung stellt. Wie sich erwiesen hat, hat der Rang zumindest das Potential für einige Unruhen zu sorgen. Die Kommentare bereits zur ersten Präsentation aus Februar sind interessant.

An dieser Stelle verweise ich den geneigten Leser auf die höchst spannenden Kommentare, die widerspiegeln, was seit einigen Monaten auch in anderen Foren und Blogs in Deutschland an Interpretation geleistet wird. Zum Beispiel beim Rollenspiel-Almanach. In den unteren Kommentaren wird auch noch mal klar, wie kontrovers die Zahlen sind (was mir zunächst noch nicht bewusst war). Es ist die Mischung aus Ergebnis und mangelnder Nachvollziehbarkeit des Weges (Verkaufsrang-Algorithmus ist unbekannt, Vorgehensweise des interpretierenden Dienstleisters ebenfalls).

27 Antworten to “Statistiken zum Hobby…”

  1. Ich will nicht sagen, dass ich da jetzt eine Ausnahmestellung brauche. Tagschatten und Ingo hatten das ja auch angesprochen, Ingo hier, Tagschatten bei dir im Kommentarbereich:
    http://active-underground.de/?p=584

    Ich würde dir aber gerne mein Feedback zum Titel geben.

  2. Prima! Mein Vorschlag: Wenn ich die Nächste erstelle – was ja in Kürze passieren wird – spreche ich den neuen Titel mit Dir ab.

    Das Thema Transparenz ist allerdings ein anderes und da kann und sollte man auch weiter ausholen. Ich habe mal einen Anfang gemacht: http://active-underground.de/?p=691

    Ich würde mich freuen, wenn Du Dich an dieser Diskussion auch beteiligst – ich bin davon überzeugt, dass diese wichtig und richtig ist.

    Viele Grüße
    Sebastian

  3. Ich hab versucht die Leserlichkeit zu verbessern.

    Ok dann ist die Statistik also die Gegenüberstellung von Novelrank-Daten, welche auf Amazon-Verkaufsrängen basiert, bei den jeweiligen Hauptregelwerken (wenn es mehrere gibt, dann vermutlich das neueste und erfolgreichste).

    Dann würd ich’s genau so beim Namen nennen. Damit hat der geneigte Leser die Möglichkeit, zu recherchieren, wie Novelrank zu seinen Ergebnissen kommt. Ist doch was.

  4. Am besten schaust Du Dir mal einfach die Daten an. Das ist – wie bereits einmal erwähnt – für wenige Titel auch kostenlos. Erst bei größeren Mengen muss man bezahlen. Wenn Du also System X nachschauen willst und mit Y vergleichen willst, dann geht das dort kostenfrei. Wenn Du aber die ganze Liste haben willst, dann stößt Du irgendwann an die Grenzen. Ab da beginnt dann der kostenpflichtige Teil.

    Meine Formel, die vorher benutzt hatte – aber deren Ergebnisse ich nie veröffentlicht habe – war ziemlich genau, weil ich noch exakte Ankerdaten aus anderen Quellen verwenden konnte. Das habe ich aber nie veröffentlicht und werde ich auch nicht können.

    Übrigens ist der Kommentarteil eines Blogs ein schwerer Weg sich zu unterhalten. Ich kann bei Deiner Antwort nur schwerlich noch entnehmen, was Zitat, was Frage, etc., ist.

    Viele Grüße
    Sebastian

  5. Zitat Sebastian:
    „Nein. Und “meine” Formel nutze ich nicht mehr, sondern nehme die Daten vom Service (Novelrank).“

    Meine Anmerkung: Daten und Formel (Methode) ist ja ein Unterschied und beides muss doch angegeben werden.

    Zitat Sebastian:
    „Der Dienstleister hat einen größeren Datenpool an Vergleichswerten.“

    Meine Anmerkung: Meinst du damit nur mehr Daten von stündlich erhobenen Amazon-Verkaufsrängen oder kommt da noch mehr dazu? Weisst du was dazukommt?

    Ich wiederhole mich: genau diese Dinge sind wichtig.
    Benutzt der Dienstleister die Formel? Benutzt er überhaupt eine, oder schickt er dir nur Durchschnittsrangzahlen von präzisen und kontinuierlichen Beobachtungen? Welche Formel benutzt er? Gibt er dir mehrere Formeln und eine Einweisung, wie du sie am besten einsetzt? Oder ist er nur eine Black-Box im ganzen Prozess?
    Welche Formel hast du vorher benutzt? Decken sich die Ergebnisse mit denen der aktuellen Formel?
    Alles für uns wichtig um das einschätzen zu können.

  6. „Abhängig von der Rohdatenqualität wird die Formel sehr interessant.“, meinte Ingo. Ich bin mal auf ne Formel gestoßen bei den Links:

    „Sales/week = e to the power (10.526-(.87*sales rank)
    To put this into an Excel spreadsheet: =EXP(10.526-(0.87*LN(rank)))“

    http://thewriteagenda.wordpress.com/2011/11/22/blogger-gets-it-wrong-amazon-sales-rankings-are-valuable-metrics-if-benchmarked-over-time/

    Konkrete Frage: ist das die Formel, die du verwendest?

    • Nein. Und „meine“ Formel nutze ich nicht mehr, sondern nehme die Daten vom Service (Novelrank).

      Meine Formel orientierte sich damals an den mir bekannten Daten zu Ankerpunkten (mir sind die konkreten Daten zu den 13Mann Produkten von Amazon bekannt). Diese haben mir dann geholfen das jeweilige Ranking umzurechnen. Voraussetzung ist, dass die Produkte in der gleichen Gruppe „gerankt“ sind. Allerdings habe ich diese Daten nie veröffentlicht, sondern nur das Ranking als solches.

      Der Dienstleister hat einen größeren Datenpool an Vergleichswerten. Damit ist eine genauere Ermittlung möglich. Der dort ausgewiesen Wert für „Sales“ (Verkaufszahlen) ist jetzt hinterlegt.

      Viele Grüße
      Sebastian

  7. Ok, sry, dann gabs da ein Missverständnis, ich bin tatsächlich bei unserer Email-Konversation ein wenig heiß gelaufen und wir haben uns beide viel geschrieben, aber t.w. lag das bei mir daran, weil ich NICHT WUSSTE, ob du diese SEHR GRUNDSÄTZLICHEN Auffassungen (die ich gerade noch mal klar gemacht habe) auch so siehst ;)

    Z. B. hatte ich dir ja in der Email vorgeschlagen, den Titel zu ändern. Ist ein wichtiger Schritt, finde ich. Aber da hatte ich bis jetzt auch noch kein Feedback.

    Teilweise mag das Problem hier auch der Foren-Kommunikation geschuldet sein.

    Und ich sehe ja auch, dass du bereits rückgefragt hast, wie man die Methodik am besten transparent machen kann.

    Aber auch da muss immer noch mehr kommen, kleinschrittig. Am besten auch eine nüchterne Beurteilung der Aussagekraft des Endergebnisses.

    Obwohl ich zugegebenermaßen bei deinen Links immer noch am Lesen bin..

    • Sehr gerne!

      Ich bin fest davon überzeugt, dass wir konstruktiv daran arbeiten können, sodass wir alle hinterher ein nützliches Ergebnis haben.

      Viele Grüße
      Sebastian

  8. Ich reagiere ja bereits auch schon seit gestern. Ich denke, Du hast sehr lange E-Mails von mir jedes Mal erhalten. Und auch hier habe ich bereits geschrieben. Die Frage nehme ich daher mal als rhetorische Floskel :-)

    Auf meinem Blog habe ich das jetzt auch einmal erläutert:
    http://active-underground.de/?p=684

    Gerne kann ich die Auswertungen immer mehr verfeinern. Dazu gehört auch eine Präzisierung im Titel (wobei der nicht zu lang werden sollte – das scheint mit kontraproduktiv für einen Titel).

    Ich bin für alle Vorschläge offen und freue mich auf eine produktive Auseinandersetzung.

    Viele Grüße
    Sebastian

  9. Ok, Ingos Beitrag bietet ja noch sehr viel, was thematisiert werden kann: Du sagst, du hast die Statistiken nur für dich selbst erstellt. In diesem Falle könntest du wirklich glauben was du willst und Aussagen über ihren Wahrheitsgehalt wären irrelevant. Aber du hast sie ja aufbereitet und gepostet. Nun siehst du ja, dass das Thema sehr kontrovers aufgenommen wird.
    Siehst du keine Notwendigkeit darauf zu reagieren und eine eher vorsichtige und konservative Herangehensweise bei der Auswertung zu wählen?
    In deinem Kommentarbereich wurde vorgeschlagen, den Titel „Rollenspielmarkt in Deutschland“ zu ändern. Dieser Titel ist FALSCH.

    Zu sagen, dass Amazons Rang den Markt abbildet ist eine Hypothese, kein Fakt. Wir wissen anscheinend nur sehr, sehr wenig über den Verkaufsrang. Warum betonst du das nicht noch mehr?

    Ob Amazon aussagekräftig für den dt. Rollenspielmarkt ist, ist nicht klar. Möglicherweise gibt es eine Korrelation von bestimmten Vorlieben beim Rollenspiel (z. B. Beginner, die noch nichts zu Rollenspielen gekauft haben – und hier könnte Aborea bei Amazon besser dastehen als seine Marktposition ist) und der Vorliebe bei Amazon online zu bestellen.

    Warum änderst du den Titel nicht in etwas Präziseres? Zum Beispiel: „Amazons Rollenspielmarkt Deutschlands – Juni 2013“?
    Das würde Vertrauen schaffen (was bei dieser Angelegenheit vielleicht das Hauptproblem ist). Ingo hat auf seinem Blog ja gut geschildert, wieso man das Ganze als eine „heimliche Werbeaktion“ auffassen kann und als stark interpretierte Daten und den Gesamteindruck geschildert, der schnell entstehen kann.
    http://obskures.de/2013/anderswo-mogelpackung-statistik-fuer-rollenspieler/

  10. Nachdenken, wie bitte?!

    Ich begrüße es, wenn man bei – veröffentlichten – Statistiken seine Datenbasis/Quelle(n)/Methoden offenlegt und nicht so tut als ob. Wer ist denn dieser mysteriöse Dienstleister/Verkaufszahlen-Whistleblower (von Amazon)?

    „diese Daten bei Amazon in einem regelmäßigen Intervall und rechnet selbst“

    Wie sehen die Rohdaten genau aus?

    Verkaufsränge? Echte Quantitäten (Einkaufs-/Verkaufswerte? EKs/VKs/Mengen)? Abhängig von der Rohdatenqualität wird die Formel sehr interessant.

    Diese Podcast-Statistik legt seine Datenbasis offen.

    Ferner stimmt wohl die Angabe der Datenquelle auf Achtive Underground nicht so ganz, oder?
    Da fehlt die Angabe des Dienstleisters/der – nachvollziehbaren – Erhebungs-/Rechenmethode (Abgeleitet aus den Verkaufsrängen? Was wohl nicht als stabile Berechnungsgrundlage dienen kann. Für nachvollziehbare Gegenargumente bin ich stets offen.).

    „Dienstleister zurück, der die Daten [WELCHE?] mittels eine API von Amazon abruft. Auch der – und es gibt sicherlich viele in dem Bereich – ist öffentlich zugängig. “

    Ich bin echt sehr gespannt, wie diese Rohdaten aussehen.

    Der Einfachheit halber wäre ein Name,ein Kontakt des Dienstleisters hilfreich.

    Im Übrigen müsste es dann nicht in etwa „Amazons Rollenspielmarkt Deutschlands – Juni 2013“ heißen. Wie war das noch gleich mit der „Summe von Stück“ (von was? Einzeltiteln, Produktgruppen, etc.)

    Noch ein Frage, was hat das Eigenkapital (Kontext? Wo entnommen?) mit Verkaufszahlen zu tun?

    Und wie unabhängig ist eigentlich Active Underground? Scheint eher eine 13. Mann Tarnkappen-Seite zu sein. Wie war das noch gleich mit dem Impressum? Auf der Seite findet man keines …

    Wie auch immer – seriös erscheint mir das Ganze nicht.

    Spannendes Thema … Vielen Dank.

    • Lieber Ingo.

      Die Quelle steht auf der Datensammlung klar angegeben. Es ist der Verkaufsrang von Amazon. Er wird stündlich mittels eines Scriptes abgerufen. Auf der Amazon-Seite ist die API dazu dokumentiert.
      http://aws.amazon.com/archives/Product-Advertising-API?RG_SalesRank.html

      Wenn Du Dich wenige Minuten damit beschäftigst, findest Du alle notwendigen Informationen – auch sogar fertige Codeschnipsel, mit denen Du das selbst erstellen kannst.
      http://stackoverflow.com/questions/135591/how-can-i-track-the-sales-rank-of-an-item-on-amazon-programatically

      Aus dem Verkaufsrang werden dann die Verkaufsstückzahlen geschätzt. Das Verfahren dazu ist auf vielen Webseiten sehr schön erläutert. Über den Sinn und den Unsinn kann man trefflich streiten. Aber die Daten gibt es und so lange es keine besseren gibt, ist es ein Anfang. Es gibt dazu sehr lange und ausführliche Diskussionen, siehe beispielsweise hier:
      http://thewriteagenda.wordpress.com/2011/11/22/blogger-gets-it-wrong-amazon-sales-rankings-are-valuable-metrics-if-benchmarked-over-time/

      Das kann man nun selbst machen oder einen der im Internet angebotenen Services nutzen, wie beispielsweise Novelrank. Eine übersichtliche Erklärung findet man auch hier:
      http://querytracker.blogspot.de/2013/08/how-novelrank-works-and-why-we-care.html

      Das Eigenkapital und die ausgewiesenen Gewinne oder Verluste sind interessante Daten. Inwiefern sie in dem Kontext besonders interessant ist, muss der geneigte Leser für sich sehen – oder eben auch nicht. Die Quelle dazu sind die elektronischen Register – auch das ist nicht sonderlich schwer.

      active-underground.de ist schon seit jeher meine private und persönliche Webseite zu Rollenspielen. Da gab es noch gar kein 13Mann :-) Unabhängig bin ich deswegen natürlich nicht. Wer meinen Blog liest, weiß das aber auch – oder nicht? Ansonsten wird es mir eine Freude sein das dort deutlicher zu machen.

      Grundsätzlich habe ich die Statistiken für mich selbst erstellt. Weil ich wissen wollte, wie sich alles strukturiert und wie was zusammenhängt. Da ich mir das selbst lange erarbeiten musste, dachte ich, dass es nett wäre es allen zugänglich zu machen. Da die Resonanz positiv war, habe ich damit weitergemacht. Ich bin seit jeher aber auch immer schon offen für Vorschläge – deshalb hat sich an der Darstellung auch immer wieder etwas geändert. Gerne nehme ich auch Deine Vorschläge entgegen.

      Viele Grüße
      Sebastian

  11. Dir auch, aber morgen kommen noch n paar Fragen!

  12. Hallo Sebastian, willkommen auf meinem Blog. Du siehst deine Statistik gibt uns viel zu denken. Ich für meinen Teil schlafe jetzt erst mal drüber. Gute Nacht Blogsphäre.

  13. Hallo zusammen!
    Die Daten sind allesamt öffentlich einsehbar. Entweder macht man sich die Mühe und erfasst diese Daten bei Amazon in einem regelmäßigen Intervall und rechnet selbst, oder aber man nutzt einen Dienstleister. Anfangs habe ich das alles noch selbst gemacht. Mittlerweile greife ich da auf einen Dienstleister zurück, der die Daten mittels eine API von Amazon abruft. Auch der – und es gibt sicherlich viele in dem Bereich – ist öffentlich zugängig. Einzelne Abfragen sind übrigens kostenlos. Die Menge, die ich allerdings für die Statistiken abrufe, kosten 3 USD. Ich denke, dass das auch noch vertretbar ist :-)
    Viele Grüße
    Sebastian

  14. So, hab auch ne Antwort von Sebastian Witzmann. Die Frage war, wie er von den Amazon-Rang auf die „Summe von Stück“ kommt, (wohl die Verkaufszahl). Er sagt, er bezahlt einen Dienstleister für diese Informationen. Das heißt die Quelle ist nicht zugänglich, das reicht mir aus, um festzustellen, dass das alles natürlich problematisch ist. Ich würde es an seiner Stelle nicht posten, was ich damit auch weiterleite.

  15. Der fundierteste Kommentar dazu kam von Sir-Ollibolli:
    http://www.rollenspiel-almanach.de/verkaufsranger-deutscher-rollenspiele-auf-amazon-eine-nachbetrachtung/

    „Der Amazon-Verkaufsrang ist SEHR stark schwankend. Wenn ein Buch nach längerer Zeit verkauft wird, springt der Rang auf ca. 32.000 und verliert im Laufe eines Tages wieder ca. 100.000 Plätze. Diese Abnahme verringert sich auf ca. die Hälfte Tag um Tag (das sind aber nur Schätzwerte, auf die Geschwindigkeit der Abnahme hat auch die Gesamtverkaufszahl in einem längeren Zeitraum einen Einfluss). Das heißt, alles was in Amazon einen Rang im Bereich von 120.000 und besser hat, hat in den letzten 24 Stunden ein Exemplar verkauft. Das Zählen dieser “Spikes” (Sprünge auf 40.000) ist ein Mittel, um die Verkaufszahlen zu analysieren, allerdings muss man das Produkt länger beobachten. Bei 2 verkauften Exemplaren am Tag springt die Verkaufszahl auf ca. 17.000. Um in die oberen 10.000 zu gelangen (High Society), sind ca. 5 verkaufte Exemplare an dem Tag nötig. Dies lässt sich aber besser über die Lagerbestände nachvollziehen. Nehmen wir mal das Pathfinder Grundregelwerk. Es schwankt zwischen 5.300 und 230.000 im Rang. In den letzten beiden Tagen ist es 7 Mal verkauft worden (Lagerbestand von 13 auf 10 auf 6). Als Schlusslicht der Linie haben wir “Der Schwurstein” bei über 900.000. Dieser Band wurde im Februar noch nicht verkauft. Wenn man also die Bände verfolgt (oder sich dazu einen Bot schreibt), dann kann man schon sehr gute Aussagen machen, wieviele Exemplare bei Amazon verkauft wurden. In Amerika gibt es eine Firma, die genau das macht, und in der Phase, als Pathfinder D&D überholte, für Paizo sehr wichtig war.“

  16. „Ich schätze bei uns werden ca. 300-500 TnT verkauft. Mehr halte ich für sehr unwahrscheinlich …“

    warte mal ab ;) Das ist das große Ding, kann ich dir sagen, ist’n Geheimtipp..

  17. ich muss zugeben, das mit DSA und Shadowrun hat mich verletzt ;)

    Dabei hab ich doch ne Prioritätenliste! (ihr nicht??)
    V = jetzt spielbereit
    X = müsste ich noch intensiver vorbereiten
    XX = noch mehr vorbereitung…
    XXX = noch intensiver!
    !=bock
    !!= besonders bock drauf
    !!! = hab ich richtig bock drauf!!!

    Erzählspiele:
    V – in a Wicked Age und Co. (sword & sorcery – rollenspiel, kleineres Fiasko)
    V – Star Wars Jedi Blackbird
    X! – Apocalypse World (postapokalyptisches Rollenspiel)

    Klassisches
    V!!!-spontane, alberne ONE PAGE DUNGENONS!!! T&T (/OD&D)
    XXX!! – Star Wars D6 Darkstryder Kampagne (http://forum.rpg.net/showthread.php?279304-Star-Wars-DarkStryder-Campaign-Sell-me-on-off)
    V!- Höhlen von Thrakien Antike-Mega-Dungeon, T&T
    X!- klassisch-alberner Fantasy-Megadungeon: Xylarthens Turm, Minen von Khunmar, Schloss des verrückten Erzzauberers etc…
    X! – Stormbringer 1E, welches Abenteuer?
    X – Wilderland-Sandboxes, Zaks (http://bucheibon.wordpress.com/2013/04/05/zwei-kostenlose-sandbox-settings/#comment-2526) oder Points of Light, OD&D oder T&T mit Elementen aus ACKS
    XXX – MSPE Cthulhu: Masks of Nyarlathothep (http://billygoes.blogspot.de/2013/07/the-masks-school-of-mystery-design.html)
    XX – Metamorphosis Alpha/Gamma World/ Paranoia – Originalregeln oder T&T-Anpassung

    Irgendwann…
    XXX – Traveller/ Stars Without Number

    Nun aber zu den Statistiken. Es ging ja los am 16. Februar diesen Jahres auf active-underground.de und ist komplett an mir vorbeigegangen. Aber bereits da hat das schon zu einer Diskussion geführt. Vielleicht ist sie erhellender:
    http://active-underground.de/?p=492

    Ich kann aber vllt. etwas zusammenfassen:
    1. Die Statistiken basieren auf den Amazon-Verkaufsrang.

    2. Die Frage ist, für welchen Zeitraum ist er gültig – ändert sich das wieder morgen? Für wie lange hält ein Spiel seine Rangstellung, wäre eine wichtige Frage. Ist das ansonsten eine insignifikante Abweichung, eine hohe Flüchtigkeit?
    Amazon gibt dagegen an, dass es den Rang täglich bis monatlich aktualisiert. Bei der Größenordnung von DSA und Aborea ein Mal im Monat. Sebastian beobachtet aber, dass der Rang sich ändert tw. schnell ändert, Greifenklaue bestätigt die Beobachtung. Das ist ein Problem.

    Zitat Sebastian:
    „Amazon scheint da aber nicht nur die aktuellen Verkäufe, sondern auch die vergangenen Verkäufe (die aber umso schwächer, je länger sie her sind) einzurechnen. Die genaue Formel (und die Relation) ist mir aber nicht bekannt.“

    Zitat Taysal (mit der wohl stärksten These gegen den Rang):
    „Amazon redet von “verkauften Exemplaren”, aber ich kenne Autoren und Verlage, deren Titel auch ohne Verkäufe im Rang nach oben gingen, was wohl an Vorbestellungen und Seitenaufrufen des Produkts gelegen haben muss. Oder Amazon steuert mit dem Ranking einfach das Kaufverhalten seiner Kunden.“

    3. Im Forum wird gesagt, dass man deshalb den Rang über einen längeren Zeitraum beobachten muss. Ich will hier nur noch klarstellen, dass man den Rang jedes Produktes für einen längeren konsequent im Biick haben muss, wenn sich die Werte schnell ändern können und für unterschiedlich lange Phasen gültig sind!

    4. Die Frage ist auch, wie viele kaufen bei Amazon ein und bestellen nicht direkt beim Hersteller? Wenn es zu wenige sind, wird der Rang insignifikanter weil er stärkere Abweichungen produziert. Also: was sagt der Rang aus?

    5. Dominic Wäsch macht das auch noch mal gut klar:
    http://www.rollenspiel-almanach.de/verkaufsranger-deutscher-rollenspiele-auf-amazon-eine-nachbetrachtung/

    Welches Werk wird begutachtet? Aborea ist eine Box, da sind Spielleiterbuch, Spielerbuch und Abenteuer drin. Andere Spiele haben nur ein Werk, in dem alles drin ist. DSA hat lauter Wege-Bücher und ein Grundregelwerk, es wird aber nur das Grundregelwerk berücksichtigt. Inwiefern ist das vergleichbar?

  18. @Roland: Wie bitte?
    „Rollenspielmarkt in Deutschland” Angaben basieren auf Amazon Verkaufsstatistiken, die Sebatian Witzmann (13 Mann Verlag) aufbereitet.“

    Woher hat der Kollege bitte die Datenbasis? Wie sehen diese Zahlen aus? Seit wann hat der 13 Mann Zugriff auf Amazon-Zahlen? Tauschen die Großhändler Verkaufsstatistiken aus? Die beiden Großen sicherlich nicht …

    „13 Mann“ oder seine Mitarbeiter können für ganz Deutschland sprechen?

    Die Underground-Statistik wird mir immer suspekter …

    @Craulabesch: Missverständnis. „Wow. What about context, fanboy.“ bezog sich auf die Statistik nicht auf den Beitrag. Sorry.
    Dennoch finde ich es schwierig, „seltsame“ Statistiken unkommentiert zu verbreiten.
    Die Anspielung auf ein neues DSA/Shadowrun-Blog sind in der Tat eine Provokation, sollte es vorrangig um Leserzahlen gehen :-)

    Mit TnT hat das nur so viel gemein, dass es hier oft um das Rollenspiel von Ken St. Andre. :-)

    Bestes
    -i

  19. Anscheinend basieren die Angaben aus dem Untergrund auf verkauften Regelsysteme und nicht Zusatzmaterialien. „Der kalte Tod“ kann also doch nicht verantwortlich sein.
    Vielleicht gäbe es eine andere Erklärung:
    Aborea ist ein recht günstiges Regelsystem – 17 EUR. Der Name „Aborea“ ist nichtssagend, lässt viel Freiraum, klingt irgendwie zwischen romantisch und lateinisch-antik und ist dadurch nicht abschreckend. Dann der anscheinend sehr gute erste Eindruck der hochwertigen Verarbeitung. Macht gerade im Casualbereich ja auch was aus. (Zum Beispiel für Zuschauer bei einem Spieleabend.)
    Vielleicht zeigt es, dass es einen Markt für abgeschlossene und nicht abschreckend große Einsteigerrollenspiele in hochwertiger Verarbeitung (und in einer schönen Box) gibt – die als solche Einsteigerrollenspiele vermarktet werden. „Tischrollenspiel“ klingt ja auch sehr bodenständig.
    Auch Dungeonslayers, das ja eine ähnliche Funktion erfüllt, ist ja sehr erfolgreich – aber leider nicht angezeigt.

    @Ingo: interessante Details, danke für den Link. Ich gebe zu, ich kenne mich mit den Statistiken zum Markt für Rollenspieler nicht aus. Das ist aber ein Grund, warum ich das interessant finde. Du ja offensichtlich auch. Statistiken sind immer interessant. (Hier ein Link zu einigen anderen Statistiken, die mir mal über den Weg gelaufen sind, zum „Rollenspielthema“ im weiteren Sinne, da hab ich den Nick Yee noch selbst angeschrieben.) Angeschaut hab ich sie mir nicht groß, muss ich gestehen. Ich hab ja t.w. Postings, an denen ich recht lange sitze, das hier war keiner davon, gebe ich gerne zu. Eine Frage, wirfst du mir jetzt vor, dass ich durch Dummheit und Posting-Geilheit Werbung mache für Aborea und Pathfinder? Wie auch immer, ich lasse das hier trotzdem on, weil deine Betrachtungen sicher helfen, das zu verstehen. Generell bin ich mit dem Thema auch noch nicht fertig, und bin noch „dran“. Was das alles mit T&T zu tun hat, weiß ich nicht. T&T ist nur zufälligerweise das Rollenspiel, dass ich mit meiner Freundin spielen kann und irgendwann auch mit meinem Sohn und ist sehr weise in seiner reduzierten Abgeschlossenheit. Welches RPG kann das noch von sich behaupten? Ist aber nur ein Thema, das mich am Rollenspiel interessiert.

  20. Hm, was soll ich sagen? Gerne gebe ich ein paar Cent in die Phrasenkasse, aber weiterhin gilt: „Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.“

    1. Nach meinem Dafürhalten sind die „Zahlen“ von Active-Underground.de „für die Tonne“.

    Warum?

    „Verkaufszahlen wurden von Amazon übernommen?“
    Die Quelle ist nicht eindeutig nachvollziehbar. Wo veröffentlicht Amazon Einkaufs-/und Verkaufszahlen bitte? Link? Wer ist der Verkäufer (Grosshändler)?

    Ich behaupte jetzt einmal, dass in Deutschland nichts an DSA/Ulisses vorbeigeht und bzgl. Shadowrun und Coc geht wenig an Pegasus vorbei.

    Selbst wenn ich kein Fan von DSA bin, aber ich schätze, dass zwischen 40-60% des Gesamtmarkts „fest“ in der Hand von Aventurien liegt. Dann folgt lange nichts bzw. recht sicher Shadowrun, dann …. (Pathfinder ist es jedenfalls nicht. Wetten …)

    Zugegebenermaßen Schätzungen aber verlässlicher als diese seltsamen seltsamen Balken, die etwas vorgaukeln was nicht da ist. Marktübergreifende Fakten. Ich bitte um eine – nachvollziehbare Datenbasis. So, ist das ein Joke.

    2. Diese Statistik sieht etwas vernünftiger aus, aber auch hier gilt die obige These. http://spookyouthouse.com/files/survey/Podcast_Listener_Survey_Results_and_Analysis_2013.pdf
    Dein Link oben funktioniert leider nicht.

    Die besagten 771 Teilnehmer sind Appendix „versteckt“. Überdies …

    „We think that our listener sample also provides a representative sample of the entire tabletop roleplayer population.

    – Our data demonstrates consistency in our sample from year-to-year
    – 62.3% of respondents took the survey for the first time this year
    – Our sample size is greater than most state-wide polls for US political races (typically ~500)
    – Trends such as Pathfinder’s growing popularity are easily measured in our data“

    Wow. What about context, fanboy. Es gibt „praktisch“ kein D&D mehr. Wann kam das letzte Produkt raus? Wie viele Produkte waren zuvor tatsächlich spielbare Bücher? Worüber spricht spookyouthouse sonst so? Viel Pathfinder zufälligerweise?

    Die Liste der Podcasts/Shows würde ich sagen ist ziemlich unvollständig – z. B. http://www.kenandrobintalkaboutstuff.com/, von der Ennies 2013 – Liste ist auch nur 1 dabei, sofern ich das richtig sehe, oder?

    Diese Erhebung sieht auf den ersten und zweiten Blick vernünftiger aus als dieser Underground-Blender, aber ein paar Balken und Torten machen noch keine vernünftige Statistik/Analyse – imo.

    3. Wozu das Ganze? Facebug ist eine Waffe, wenn man Marketinggesichtspunkten geht. Darüber kann man „vielerorts“ lesen.

    Alleine die Beobachtungen, die ich in meinem Auswertungstool meines blogs sehe, sobald etwas über Facebook verbreitet wird, sind deutlich sichtbar. Wer das will und kein Problem mit der Yes, we scan-Mentalität hat, dürfte dort gut aufgehoben sein.

    Wozu braucht „der Fan“ eigentlich eine Statistik über verkaufte Rollenspiele. In Deutschland liegen Auflagenzahlen, wenn es nicht gerade um DSA/Shadowrun/COC/Savage Worlds handelt <=1000. Auflage, nicht verkaufte Auflage. Regelwerke gehen besser als Kampagnen und Abenteuer…

    Wenn von „der kalte Tod" für Aborea mehr als 500-600 Einheiten in ein, zwei Monaten verkauft wurden, dann "fresse ich einen Besen." Eher viel weniger ….

    Fachleute (Leute, die in der Branche arbeiten) sprechen von ca. 20-30k Rollenspielern in D. Der Markt ist wohl ziemlich klein geworden mittlerweile …

    Ich schätze bei uns werden ca. 300-500 TnT verkauft. Mehr halte ich für sehr unwahrscheinlich …

    Sollte es um Leserzahlen gehen, dann suche Dir besser ein anderes Thema/Hobby, oder mach was zu DSA/Shadowrun. Sorry, wg. der deutlichen Worte.

    Ich freue mich aber über ein "echtes" TnT-Blog immer wieder. TnT!

  21. @ Stefan, die „Rollenspielmarkt in Deutschland“ Angaben basieren auf Amazon Verkaufsstatistiken, die Sebatian Witzmann (13 Mann Verlag) aufbereitet.
    Pathfinder übernimmt seit ca. 2 Jahren kontinuierlich Marktanteile von D&D4, unter anderem weil WotC zu D&D kaum noch Produkte auf den Markt bringen. Die haben in letzter Zeit auf Brettspiele u.ä. gesetzt und Reprints alter D&D Editionen herausgebracht.
    Paizo hingegen flutet den Markt kontinuierlich mit Produkten, 6-10 Neuerscheinungen gibts zu Pathfinder jeden Monat.

  22. Ja, das hat mich auch stutzig gemacht. Es liegt aber wohl daran, dass zum Zeitpunkt der Erhebung ein Werk für Aborea publiziert wurde, nämlich „der kalte Tod“ aus Mai 2013. Anscheinend wurde das letzte Abenteuer davor für Aborea zwei Jahre zuvor veröffentlicht. Das erklärt das vielleicht ein bisschen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Aborea

  23. Bei den amerikanischen Statistiken ist es ja bezeichnend – und deckt sich voll mit meinen Erwartungen – wie D&D 4E einfach von Pathfinder überrollt wird.

    Was ich bei der deutschen Statistik immernoch mit Skepsis verfolge ist die Angabe, dass Aborea das erfolgreichste Rollenspiel sei. Warum? Ich habe noch nie jemanden getroffen der das gespielt hätte oder der jemanden kennt, der das spielt. Ich habe – kurz gesagt – so gut wie nichts davon gehört! Es fällt mir schwer zu glauben dass Aborea so problemlos wirklich große Systeme hinter sich zu lassen scheint.
    Wo ist da der Trick?

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