Archiv für März, 2013

Greg Costikyans Grundbegriffe der Spielgestaltung

Posted in Rollenspiel with tags , , , , , , , , , , , , on März 31, 2013 by craulabesh

So und schon wieder fasse ich einen Klassiker zusammen. Diesmal geht’s um Greg Costikyan, der u.a. Star Wars D6, Paranoia und Toon gestaltet hat. In seinem Artikel I have no words & I must design, der 1994 geschrieben wurde und 2002 ergänzt und umgestaltet wurde, kritisiert Costikyan den Begriff „Gameplay“ als zu vage. Anstatt Spiele durch „gutes“ oder „schlechtes“ Gameplay zu beschreiben, definiert er sie durch die Begriffe „Interaktion“, „Entscheidungsfindung“, „Ziel“, „Anstrengung“ und „Struktur“, aber auch wie sie mit „Story“ zusammenhängen. Das Spiel ist für ihn eine „interaktive Struktur, die aus sich heraus eine Bedeutung entfaltet und von den Spielern verlangt, zu einem Ziel zu streben“, dabei verwaltet und manipuliert der Spieler, zumindest nach der Version von 1994, Ressourcen und trifft Entscheidungen, um auf den Spielzustand einzuwirken. Ich konzentriere mich hier auf die Aspekte, die für Rollenspiele wichtig sind.

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Ressourcen zur Selbsthellenisierung

Posted in Rollenspiel with tags , , , on März 20, 2013 by craulabesh

BR Alpha – Mythen – Michael Köhlmeier erzählt

Das hätte ich gern

Posted in Rollenspiel with tags , , , , , , , on März 19, 2013 by craulabesh

für die Antike und nicht das Mittelalter. Dann könnte man das als ein Spielbrett für ein Metaspiel nutzen, für Truppenbewegungen, Ressourcen usw. Die Welt als Sandbox, herrlich.. Und in Anlehnung an Gleichmans Elemente-Artikel: Die Regeln würden natürlich verborgen sein, es wäre also auf einer Metaebene. Frei nach Settembrinis Motto:

Ich nehm alle Regeln, die ich kriegen kann. Zur Not lege ich sie selber fest. Und halte mich dran. Daraus entsteht dann echte Stimmung.

Der Sinn ist dann natürlich durch das Vorhandensein von Regeln sicherzustellen, dass man nicht bloß in ein Stimmungsspiel versinkt mit toller Geschichte, sondern, dass die Spieler eine Handlungsmacht erfahren, wenn sie die „Spielregeln der Welt“ aufdecken und sich am Ende freuen, dass die tolle Geschichte in einer Sandbox stattgefunden hat (was sie eh schnell merken).

Gleichmans Elemente des Spiels

Posted in Rollenspiel with tags , , , , , , , , on März 19, 2013 by craulabesh

Vor zehn Jahren hat Brian Gleichman, der Erschaffer von Age of Heroes, auf rpg.net die Artikelserie Elements of Gaming veröffentlicht. Man kann die Artikel als das Handwerkszeug zum Beschreiben von Rollenspielsystemen verstehen. Jeder Spielleiter, der sein Rollenspiel erklären (und verstehen) und „verkaufen“ möchte, egal ob kommerziell oder ob er in der privaten Runde etwas neues ausprobieren möchte, sollte sich diese Artikel einmal genauer anschauen.

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Charaktertod im Polyeder-Podcast

Posted in Rollenspiel with tags , , , , , , , , , , , on März 18, 2013 by craulabesh

Der Polyeder Podcast ist einer der beiden Podcasts, die ich besonders häufig und gerne höre, der andere ist System Matters. Eine neue Folge ist online, es geht um den Charaktertod. Das Thema hängt stark mit Balancing zusammen, worüber ich im letzten Beitrag besprochen habe.  Hier mein Kommentar dazu (etwas weiter ausgeführt).

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Tunnels & Trolls meets Jennell Jaquays’ Caverns of Thracia – Zwischenbericht II (wirklich)

Posted in Rollenspiel with tags , , , , , , , , , , , , , , , on März 14, 2013 by craulabesh

53 Jahre nach Alexanders Tod in Apollonia Pontike an der westlichen Schwarzmeerküste. Eine Gruppe Metöken macht sich am frühen Morgen in der Handelsstadt auf. Von der flachen Ebene an der Küste geht es in das hügelige Hinterland zwei Tagesmärsche südwest. Für die Reisenden ist der Zielort nicht unbekannt, doch einige der Gruppenmitglieder trafen sich am Tag zuvor zum ersten Mal. Helios, ein schwarzhaariger baktrischer Makedone ist ein Hoplit durch und durch. Sein Vater war ein Argyraspide und ist vor vielen Jahren an einen Schatz gekommen, den er in den thrakischen Hügeln geborgen hat. Helios ist nun in seinen Spuren um an Reichtum zu gelangen und vielleicht mehr über seinen bereits verstorbenen Vater zu erfahren. Ihn begleitet Leonatos, ein Ptolemäer, der einen geheimen Auftrag erhalten hat, die Bedeutung der Höhlen zu erkunden. Caswallon ist ein keltischer Druide, dessen mystische Wege ihn aus dem fernen Norden zu seinen tylischen Brüdern und nach Thrakien geführt hat. Für ihn ist der Dungeon in erster Linie ein magischer Ort, in dem sich ihm seltsame Mächte erschließen. Der letzte im Bunde ist Testikles, ein sehr junger Apollonier mit thrakischen Wurzeln, er ist der lokale Heldenringer des apollonischen Gymnasions und wurde von Helios angeworben, um die Reihen der Gefallenen zu füllen. Aber auch er hat eine magische Beziehung zu diesem Ort. 4 Charaktere die fast zu schade sind für ein Old School Dungeon ;)

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Tunnels & Trolls meets Jennell Jaquays’ Caverns of Thracia – Zwischenbericht II

Posted in Rollenspiel with tags , , , , , , , , , , on März 14, 2013 by craulabesh

So heute wieder eine sehr harte Runde gehabt. Heiße Emotionen. 5 Räume, eine Falle, Gift, glitschige Guano-Bereiche, mit rutschiger Aufholjagd und viel zu überladene Spieler. Silber wurde erbeutet (in Form von Ausrüstung), Silber ging verloren. Einige Eigenheiten von Tunnels & Trolls haben sich aufgedrängt und wurden heiß diskutiert. Und generell stellt sich die Frage: ist ein hartes Dungeoneering, bei dem man einen Abend mal nicht viel schafft,  sogar Erbeutetes verliert oder mal wieder kurz vor dem Tod stand, kurz ist die Frust-Glücks-Balance von Old School Dungeoneering es wert? Der Bericht folgt morgen, hier aber ein Vorgeschmack zum Soundtrack im Dungeon.

EDIT: Vergessen zu erwähnen, aber Jennell Jaquays war natürlich auch Level Designer für Quake 2 aufwärts. Zufälle gibts.