Das Haus der Schatten

In der neuen Welt, die Alexander entdeckt hatte, waren die griechischen Ideen bald überholt. Sie wurden verdrängt von den abenteuerlichsten Geschichten über die Welt. Orphische Mystiker zogen durch die Lande und verkünden neuen Wunder. Dann tauchten Schätze auf, kostbare Grabbeigaben – mit den unglaublichsten Geschichten. Immer mehr Wagemutige sind auf sie aufmerksam geworden und sogar diadochische Generäle entsenden Expeditionen. Die Griechen wurden zu einem Volk von Grabräubern. Es war nur eine Frage der Zeit, bis einzelne neugierige und ruhmessüchtige Griechen auch die Pforten zur Unterwelt fanden und all ihre Sehnsüchte erfüllt wurden, Gefahren, Schätze und das Messen mit der göttlichen Ordnung, die sich nun aufzulösen begann.

Das Rollenspiel findet nicht in herkömmlichen Dungeons statt, sondern in der sogenannten Zwischenwelt, auch Schattenwelt genannt oder Propylon. Diese Dungeons sind die Zugänge zum Hades und die Unterwelt hat viele Zugänge. Sie befinden sich an den Rändern der bekannten Welt und die Geister der Gefallenen marschieren in Heerscharen auf diese zu, um hier ihre Ruhe zu finden und zu warten, bis sie in die Unterwelt eingelassen werden.

Es gibt viele Gründe, sich in diese Bereiche hineinzuwagen. In vielen Fällen suchen böse Nekromanten diese Bereiche auf, da ihre Macht hier besonders stark ist, sie noch mehr lernen können und Diener rekrutieren können. Ja einige Menschen, die sich hier hin wagen, entdecken, dass sie hier der Zauberei fähig sind und sie beginnen, sie hier zu studieren und zu vervollkommnen oder die Effekte in die Welt der Menschen zu tragen.

Doch der wichtigste Grund sind die Schätze, die man den Schatten seit jeher zukommen lässt, um sie zu besänftigen, viel mehr noch aber die Schätze der Götter und der unglücklichen Helden, die sich zuvor hier hin begeben haben und Schätze, die seit jeher hier zusammengetragen wurden, und Charon, dem Fährmann übergeben wurden, damit er ganze Völker in die Unterwelt einließ.

Die Bewohner der Zwischenwelt

In den Propyläen halten sich vor allem die Rastlosen auf. Oft sind sie ungerechterweise gestorben und nicht rechtmäßig begraben worden. Nun gelangen sie nicht in den Hades und sind auf den Vorhof beschränkt. Aber selbst hier lassen ihnen viele Menschen keine Ruhe und stören sie und viele Geister rächen sich dafür. Ob es diese Rastlosen sind, die Geister verstorbener Abenteurer, die Krieger umsonst gefochtener Kriege, die niemals ordentlich beigesetzt wurden, Nachkommen eines hier hin verbannten Geschlechts, Zauberer mit eigenen Plänen oder dienende Geister des Gottes der Unterwelt – abgesehen von vielfältigen Gefahren und Bewohnern bietet die Schattenwelt eine letzte Möglichkeit, dorthin vorzustoßen, wo nur wenige vorher waren und dabei reich zu werden.

Wie soll das Ganze? Mehr zum Dungeoneering in der Antike.

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